LUGAS-Limit erklärt: 1.000 Euro im Monat, Limit erhöhen und Einsatzgrenzen
LUGAS ist das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Das LUGAS-Limit ist das Einzahlungslimit, das dieses System überwacht: Es zählt deine Einzahlungen bei allen Anbietern mit deutscher Erlaubnis zusammen und blockiert weitere Zahlungen, sobald die Summe im laufenden Kalendermonat dein Limit erreicht. Den Wert setzt du selbst, höchstens 1.000 Euro, solange kein Anbieter nach Prüfung mehr gewährt. Willst du dein LUGAS-Limit erhöhen, greift die Erhöhung erst nach sieben Tagen; für mehr als 1.000 Euro brauchst du außerdem einen Anbieter, der höhere Limits gewährt, und prüfbare Einkommensnachweise. Ein höheres Limit heißt auch, dass du in einem Monat mehr Geld verlieren kannst.
Was ist LUGAS und wie funktioniert das LUGAS-Limit?
LUGAS hat zwei zentrale Dateien. Die Limitdatei überwacht dein Einzahlungslimit nach § 6c GlüStV 2021, die Aktivitätsdatei verhindert, dass du bei zwei Anbietern gleichzeitig spielst. Wer in Deutschland mit Erlaubnis Glücksspiele im Internet anbietet, muss an LUGAS angeschlossen sein.
Bei der Registrierung fordert dich der Anbieter auf, ein monatliches Einzahlungslimit festzulegen oder ein bereits gespeichertes zu bestätigen; ohne Limit darfst du nicht spielen. Vor jeder Einzahlung meldet der Anbieter den Betrag an die Limitdatei, und die Datei antwortet, ob dein Limit schon erschöpft ist oder durch diese Zahlung überschritten würde. In beiden Fällen lehnt der Anbieter ab. Würde nur ein Teil darüber liegen, darf er dir den freien Rest nennen, und du startest eine kleinere Einzahlung.
Anbieterübergreifend heißt: ein Limit für alle Anbieter zusammen, nicht 1.000 Euro pro Konto. Zahlst du im November 600 Euro bei einem Sportwettenanbieter ein und 400 Euro in einer Online-Spielothek, ist ein Limit von 1.000 Euro für diesen Monat aufgebraucht. Erfasst sind Sportwetten, Online-Poker, virtuelle Automatenspiele, Online-Casinospiele und auch Sofortlotterien wie Rubbellose im Internet. Ausgenommen sind nur Einzahlungen, die ausschließlich für Lotterien mit höchstens zwei Ziehungen pro Woche oder für Gewinnsparen nutzbar sind.
Die Aktivitätsdatei sorgt dafür, dass dich ein zweiter Anbieter erst spielen lässt, wenn der erste dich abgemeldet hat und danach fünf Minuten vergangen sind. Nach 30 Minuten ohne Eingabe muss ein Anbieter dich von sich aus abmelden.
Welche Anbieter eine Erlaubnis haben und wie du einen Anbieter selbst in der Whitelist prüfst, steht in unserer Übersicht der seriösen Online Casinos mit GGL-Erlaubnis.
| Regel | Wert | Grundlage |
|---|---|---|
| Einzahlungslimit | höchstens 1.000 Euro pro Kalendermonat, selbst festgelegt | § 6c Abs. 1 GlüStV 2021 |
| Erhöhtes Limit | bis 10.000 Euro, nur nach Prüfung durch den Anbieter | GGL-FAQ Einzahlungslimit |
| Über 10.000 bis 30.000 Euro | für höchstens 1 Prozent der aktiven Spielenden eines Anbieters | GGL-FAQ Einzahlungslimit |
| Limit senken | wirkt sofort | § 6c Abs. 3 |
| Limit erhöhen | wirkt nach einer Schutzfrist von sieben Tagen | § 6c Abs. 3 |
| Neuer Monat | am Monatsersten steht das ganze Limit wieder zur Verfügung | GGL-FAQ LUGAS |
| Anbieterwechsel | fünf Minuten Wartefrist nach dem Abmelden | § 6h Abs. 4 |
| Höchsteinsatz am Automaten | 1 Euro pro Spin; unter Auflagen 3 oder 5 Euro, befristet bis 31.12.2027 | § 22a Abs. 7, GGL-FAQ Höchsteinsatz |
| Neues Konto vor der Verifizierung | höchstens 72 Stunden und 100 Euro Einzahlung, keine Auszahlung | § 6a Abs. 4 |
Diese drei Marken stehen mit ihrer .de-Domain auf der Whitelist der GGL (Stand 02.10.2026), mit einer Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele. Erlaubnisinhaber ist jeweils die Skill On Net Limited. Ein neues Konto bringt dir kein neues Limit: Was du dort einzahlst, zählt auf dasselbe LUGAS-Limit. 18+, Affiliate-Links.
| Anbieter | Whitelist-Eintrag | Zum Anbieter |
|---|---|---|
| DrueckGlueck | drueckglueck.de, Erlaubnis seit 29.12.2022 | DrueckGlueck besuchen |
| AHTI Games | ahtigames.de, Erlaubnis seit 29.12.2022 | AHTI Games besuchen |
| JackpotStar | jackpotstar.de, Erlaubnis seit 31.03.2025 | JackpotStar besuchen |
LUGAS-Limit einsehen: wo du dein restliches Limit findest
Ein öffentliches LUGAS-Portal gibt es nicht; die Limitdatei speichert deine Daten nur pseudonymisiert. Dein Limit siehst du im Spielkonto bei deinem Anbieter, meist in den Konto- oder Spielerschutz-Einstellungen. Wenn du das Limit setzt oder änderst, meldet die Limitdatei dem Anbieter zurück, welcher Betrag eingetragen ist und ob wegen der Schutzfrist vorübergehend noch ein niedrigerer Betrag gilt.
Die Anzeige des restlichen Limits für diesen Monat kann laut GGL falsch sein, weil der Anbieter deine Einzahlungen bei anderen Anbietern nicht kennt. Verlässlich ist die Auskunft im Moment der Einzahlung: Würde dein Limit überschritten, bekommt der Anbieter aus der Limitdatei den noch freien Betrag und darf ihn dir nennen. Für einen Überblick vorher zählst du am besten selbst zusammen, etwa über die Abbuchungen auf deinem Bankkonto.
Notier dir außerdem deine Spieler-ID. Bei Anbietern von virtuellen Automatenspielen und Online-Poker muss sie im Profil stehen, oft unter dem Namen LUGAS-ID; sie ist weder dein Benutzername noch deine E-Mail-Adresse. Nur mit dieser ID und dem Namen des Anbieters kann die GGL dir im Einzelfall dein eingetragenes Limit mitteilen.
LUGAS-Limit erhöhen: Voraussetzungen, Ablauf und Risiken
Liegt dein Limit unter 1.000 Euro, hebst du es in den Kontoeinstellungen eines erlaubten Anbieters selbst an, bis 1.000 Euro und ohne Unterlagen. Für alles über 1.000 Euro sieht der Glücksspielstaatsvertrag eine Ausnahme vor: Die GGL legt in der Erlaubnis fest, unter welchen Voraussetzungen ein Anbieter im Einzelfall einen höheren Betrag setzen darf. Zwei Bedingungen müssen dafür beide erfüllt sein:
- Kein auffälliges Spielverhalten. Jeder Anbieter muss ein automatisiertes System zur Früherkennung von Spielsucht einsetzen. Bei erhöhten Limits kommt ein besonderes Monitoring dazu, für das die GGL 2023 eigene Kriterien festgelegt hat.
- Genug wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Du musst sie prüfbar belegen, etwa mit Einkommensteuerbescheiden oder anderen Einkommensnachweisen und Bankauszügen. Eine Selbstauskunft reicht nicht.
Ein festes Prüfverfahren schreibt die GGL nicht vor; die bisher auch genutzte Bonitätsauskunft ist nach ihren Angaben rechtlich umstritten und beschäftigt die Gerichte. Die Obergrenze liegt bei 10.000 Euro im Monat. Ein Limit über 10.000 bis 30.000 Euro darf ein Anbieter höchstens 1 Prozent seiner aktiven Spielenden gewähren, gerechnet auf den Durchschnitt der vergangenen drei Monate, und dafür gelten weitere Auflagen.
Die Entscheidung trifft allein der Anbieter, und er muss eine Erhöhung gar nicht anbieten. Die GGL kann ihn nicht zwingen und nimmt keine Unterlagen von Spielenden an; Kontoauszüge, die bei ihr landen, löscht sie ohne Rückmeldung.
Mit einem Limit von 10.000 Euro kannst du in einem Monat zehnmal so viel einzahlen und verlieren wie mit 1.000 Euro. Wenn du trotzdem erhöhst, setz dir beim Anbieter zusätzlich ein Verlustlimit, das zu deinem Budget passt.
Geht eine Erhöhung sofort?
Nein. Jede Erhöhung wird erst nach einer gesetzlichen Schutzfrist von sieben Tagen wirksam, auch die von 500 auf 1.000 Euro. Die GGL rechnet so: Das neue Limit gilt ab Mitternacht nach dem siebten Tag, der auf den Tag der Erhöhung folgt. Erhöhst du am 3. November, kannst du ab dem 11. November um 0 Uhr mehr einzahlen. Bei einem Limit über 1.000 Euro kommt die Prüfung deiner Unterlagen beim Anbieter dazu, und wie lange die dauern darf, legt die GGL nicht fest. Einen legalen Weg, die sieben Tage abzukürzen, gibt es nicht.
LUGAS-Limit ändern oder senken
Ändern kannst du das Limit jederzeit, bei jedem erlaubten Anbieter und kostenlos. Eine Senkung gilt sofort. Weil es ein gemeinsames Limit ist, ersetzt eine Änderung bei Anbieter B den Wert, den dir Anbieter A vorher angezeigt hat. Verwechsle es nicht mit den Limits, die nur für ein einzelnes Konto gelten: Ein Einzahlungs-, Einsatz- oder Verlustlimit bei einem Anbieter ändert an deinem LUGAS-Limit nichts.
LUGAS-Limit stimmt nicht: mögliche Gründe und was du tun kannst
Wird eine Einzahlung abgelehnt, obwohl du glaubst, noch Luft zu haben, kommen laut GGL und Gesetz diese Gründe in Frage:
- Einzahlungen bei anderen Anbietern zählen mit, auch die beim Sportwettenanbieter.
- Die Limitdatei erfasst auch fehlgeschlagene Einzahlungen, etwa nach einem Verbindungsabbruch, bei einem gesperrten Zahlungsweg oder einem gescheiterten Login. Das schreibt das Gesetz vor, und korrigieren lassen sich solche Einträge nicht.
- Du hast ein Limit geändert, das nur für einen Anbieter gilt, statt des LUGAS-Limits.
- Deine Erhöhung steckt noch in der Schutzfrist von sieben Tagen.
- Du hast das Limit bei einem anderen Anbieter neu gesetzt, und die Anzeige bei diesem Anbieter ist veraltet.
- Du rechnest in 30 Tagen. Das Limit gilt pro Kalendermonat und steht erst am Monatsersten wieder voll zur Verfügung.
Was du tun kannst, in dieser Reihenfolge:
- Setz bei deinem Anbieter das LUGAS-Limit, das du haben willst, und mach einen Screenshot der Bestätigung.
- Schreib dem Support des Anbieters, wenn du die Einstellung nicht findest oder die Änderung nicht greift.
- Erst wenn das nichts bringt, prüft die GGL im Einzelfall, ob der Anbieter dein Limit richtig übermittelt hat. Sie braucht dafür jeden betroffenen Anbieter mit deiner Spieler-ID dort, den Screenshot, deine ausdrückliche Zustimmung, dass sie sich an den Anbieter wenden darf, und eine Schilderung des Ablaufs in zeitlicher Reihenfolge.
Ältere Fälle lassen sich kaum aufklären, denn die Limitdatei löscht Einzahlungen nach Ablauf des Monats.
Kein Spiel möglich, obwohl noch Limit frei ist
Dann kann es an etwas anderem liegen als am Einzahlungslimit. Mögliche Ursachen nach GlüStV 2021 und GGL:
- Du bist bei einem anderen Anbieter noch aktiv gemeldet. Schließ dort alle Apps, Browser-Tabs und Fenster auf allen Geräten oder lass dich abmelden, und warte dann fünf Minuten.
- Du hast den Panikknopf gedrückt; diese Sperre läuft 24 Stunden.
- Für dich ist eine Sperre in der Sperrdatei OASIS eingetragen.
- Dein Konto ist noch nicht verifiziert. Ohne geprüfte Daten darf dich ein Anbieter höchstens 72 Stunden lang und mit bis zu 100 Euro Einzahlung spielen lassen.
Einsatzlimit im Online Casino: 1, 3 oder 5 Euro pro Spin
Das LUGAS-Limit begrenzt, wie viel du einzahlst. Der Höchsteinsatz, oft Einsatzlimit genannt, begrenzt, wie viel du an einem virtuellen Automaten pro Spiel setzt. Im Glücksspielstaatsvertrag steht 1 Euro je Spiel, und die Behörde darf diesen Wert an geänderte Verhältnisse anpassen. Das hat die GGL im Juni 2026 getan, mit Wirkung zum 1. Juli 2026. Das Einsatzlimit von 1 Euro bleibt der Regelfall, aber Anbieter dürfen es in zwei Stufen anheben:
| Stufe | Höchsteinsatz pro Spin | Voraussetzung |
|---|---|---|
| Regelfall | 1 Euro | gilt für alle Spielenden ab 18 |
| Stufe 1 | bis 3 Euro | du bist mindestens 21 Jahre alt |
| Stufe 2 | bis 5 Euro | mindestens 21 Jahre; vorher 90 Tage ohne auffälliges Spielverhalten beim Anbieter, danach laufendes Monitoring durch den Anbieter |
Einen Anspruch auf die höheren Stufen hast du nicht. Ob ein Anbieter sie einführt und wem er sie gewährt, entscheidet er selbst. Die Regel ist bis zum 31.12.2027 befristet; die GGL will Ende 2027 neu entscheiden.
Nach § 22a GlüStV 2021 muss ein Spiel am Automaten im Durchschnitt mindestens fünf Sekunden dauern, und jeden Spin löst du selbst aus. Das ergibt im Schnitt höchstens 720 Spins pro Stunde, also bis zu 720 Euro Einsatz in der Stunde bei 1 Euro und bis zu 3.600 Euro bei 5 Euro. Die GGL greift diese Zahl in ihrer FAQ selbst auf und schreibt, sie habe die Möglichkeit höherer Verluste bei der Entscheidung berücksichtigt.
Höhere Limits: was erlaubt ist und was nicht
Erlaubt sind nur die beiden oben beschriebenen Wege: ein erhöhtes Einzahlungslimit nach Prüfung durch einen Anbieter mit GGL-Erlaubnis und die gestuften Einsätze bei Anbietern, die sie anbieten. Laut GGL dürfen erlaubte Anbieter nicht damit werben, dass das Einzahlungslimit über 1.000 Euro liegen kann. Wer dir unbegrenzte Einzahlungen verspricht, meint deshalb in aller Regel einen Anbieter ohne deutsche Erlaubnis.
Ein solcher Anbieter ist weder an LUGAS noch an OASIS angeschlossen. Nach § 4 GlüStV 2021 ist Glücksspiel ohne Erlaubnis unerlaubt und verboten. Für dich heißt das: keine Sperrdatei, und wenn eine Auszahlung hängt, keine deutsche Aufsicht, an die du dich wenden kannst. Wir verlinken solche Angebote nicht; woran du sie erkennst, steht in den Warnsignalen unserer Übersicht der seriösen Anbieter.
Auch auf dem erlaubten Weg bleibt der Hausvorteil. Er wirkt auf jeden eingesetzten Euro, und ein höheres Limit vergrößert vor allem die Summe, auf die er wirkt. Die Rechnung dahinter erklärt unser Ratgeber, wie Online Casinos Geld verdienen.
Selbstlimits, OASIS-Sperre und Panikknopf
Das LUGAS-Limit ist die Obergrenze. Darunter kannst du dir bei jedem erlaubten Anbieter jederzeit eigene Grenzen setzen, kostenlos, und eine Senkung greift sofort:
- Tägliche, wöchentliche oder monatliche Einzahlungs-, Einsatz- und Verlustlimits, die nur für diesen Anbieter gelten. Ist ein Einsatz- oder Verlustlimit ausgeschöpft, lässt dich der Anbieter nicht weiterspielen.
- Der Panikknopf muss überall sichtbar sein, wo du spielen kannst. Ein Klick sperrt dich sofort und ohne Rückfrage für 24 Stunden bei allen angeschlossenen Anbietern; danach endet die Sperre von selbst.
- Die Selbstsperre über das Spielersperrsystem OASIS beantragst du kostenlos beim Anbieter oder direkt bei der Stelle, die die Sperrdatei führt. Ohne andere Angabe gilt sie mindestens ein Jahr, auf Wunsch kürzer, aber nicht unter drei Monaten. Von allein endet sie nicht: Nach der Mindestdauer musst du die Aufhebung schriftlich beantragen, und wirksam wird sie frühestens eine Woche nach Eingang des Antrags.
Daneben gibt es die Fremdsperre mit einer Mindestdauer von zwölf Monaten, etwa wenn ein Anbieter Anzeichen von Spielsucht oder Überschuldung sieht.
Häufig gestellte Fragen
In deinem Spielkonto bei einem Anbieter mit deutscher Erlaubnis, meist in den Konto- oder Spielerschutz-Einstellungen. Ein öffentliches LUGAS-Portal gibt es nicht. Den noch freien Betrag kennt der Anbieter nicht sicher, weil er deine Einzahlungen bei anderen Anbietern nicht sieht. Verlässlich nennt er ihn erst, wenn eine Einzahlung dein Limit überschreiten würde. Im Ausnahmefall teilt dir die GGL dein Limit mit, wenn du Anbieter und Spieler-ID angibst.
Vor jeder Einzahlung meldet der Anbieter den Betrag an die Limitdatei von LUGAS. Die Datei prüft, ob deine Einzahlungen bei allen erlaubten Anbietern im laufenden Kalendermonat zusammen dein selbst gesetztes Limit überschreiten würden. Ist das so, lehnt der Anbieter die Zahlung ab. Das Limit beträgt höchstens 1.000 Euro im Monat, solange kein Anbieter nach Prüfung mehr gewährt, und steht am Monatsersten wieder voll zur Verfügung.
Es ist ein einziges Limit für alle Anbieter zusammen, nicht 1.000 Euro pro Konto. Zahlst du in einem Monat 600 Euro bei einem Sportwettenanbieter und 400 Euro in einer Online-Spielothek ein, ist ein Limit von 1.000 Euro ausgeschöpft. Es gilt für Sportwetten, Online-Poker, Automaten- und Casinospiele im Internet. Ausgenommen sind nur Einzahlungen, die ausschließlich für Lotterien mit höchstens zwei Ziehungen pro Woche oder für Gewinnsparen nutzbar sind.
Mögliche Gründe: Dein Einzahlungslimit für den Monat ist erreicht, du bist bei einem anderen Anbieter noch aktiv geschaltet, du hast den Panikknopf gedrückt und bist für 24 Stunden gesperrt, für dich ist eine OASIS-Sperre eingetragen oder deine Verifizierung ist nicht abgeschlossen. Nach dem Abmelden bei einem Anbieter gilt außerdem eine Wartefrist von fünf Minuten, bevor dich ein anderer Anbieter spielen lassen darf.
Nein. Jeder Anbieter mit deutscher Erlaubnis ist an LUGAS angeschlossen, ein zweites Konto bringt also kein zweites Limit. Anbieter ohne Erlaubnis betreiben in Deutschland unerlaubtes Glücksspiel, ohne Limitdatei, ohne Sperrdatei und ohne deutsche Aufsicht, an die du dich im Streitfall wenden kannst. Wenn dir das Limit zu eng wird, weil du Verluste zurückholen willst, ruf die kostenlose BZgA-Hotline unter 0800 1 37 27 00 an.
So hoch wie bei jedem anderen erlaubten Anbieter, denn es ist dasselbe Limit. Tipico steht mit Sportwetten und virtuellen Automatenspielen auf der Whitelist der GGL, und das LUGAS-Limit gilt auch für Sportwetten. Du legst es selbst fest, höchstens 1.000 Euro im Monat. Einzahlungen bei Tipico und bei allen anderen erlaubten Anbietern zählen gemeinsam. Mehr gibt es nur, wenn ein Anbieter es nach Prüfung deiner Einkommensnachweise gewährt.
Quellen: Glücksspielstaatsvertrag 2021, §§ 4, 6a, 6c, 6h, 6i, 8a, 8b und 22a; GGL, FAQ zur LUGAS Limit- und Aktivitätsdatei (Stand 06.08.2025); GGL, FAQ zu Einzahlungslimit und Höchsteinsatz (Stand 25.08.2026); GGL, Spielerschutzmaßnahmen im Überblick; GGL-Whitelist (Stand 02.10.2026). Alle abgerufen am 27. Oktober 2026.