Paysafecard Casino in Deutschland: wo du legal mit Paysafecard einzahlst

Ein Paysafecard Casino mit deutscher Erlaubnis gibt es, nur funktioniert es anders, als manche Vergleichsseiten es noch beschreiben. Bei Anbietern auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) zahlst du über ein registriertes Paysafecard-Konto ein. Paysafecard schreibt in seiner Hilfe für Deutschland, dass du für Zahlungen an Online-Casinos, Poker- und Wettseiten registrierter Nutzer sein musst. Wir haben am 27. Oktober 2026 die deutschen Zahlungsseiten geprüft: DrückGlück, BacanaPlay und LeoVegas führen Paysafecard. Gewinne gehen zurück auf dein Paysafecard-Konto, wenn das Casino das anbietet, sonst auf ein anderes Konto auf deinen Namen. Und das Monatslimit von 1.000 Euro gilt für Paysafecard wie für jede andere Methode.
Casino mit Paysafecard: welche GGL-Anbieter sie akzeptieren
Die Whitelist der GGL zeigt, wer in Deutschland virtuelle Automatenspiele anbieten darf. Welche Zahlungsmethoden ein Anbieter nimmt, steht dort nicht. Wir haben deshalb zwei Quellen nebeneinandergelegt: die Whitelist mit Stand 02.10.2026 und die Zahlungsseite auf der deutschen Domain des Anbieters, beide abgerufen am 27. Oktober 2026. In die Tabelle kommt nur, wer auf beiden Seiten auftaucht.
| Anbieter | Whitelist-Eintrag | Paysafecard laut deutscher Seite | Auszahlung auf Paysafecard | Geprüft am |
|---|---|---|---|---|
| DrückGlück | drueckglueck.de, Skill On Net Limited | ja, ab 9,50 Euro | ja, auf das Paysafecard-Konto | 27.10.2026 |
| BacanaPlay | bacanaplay.de, Skill On Net Limited | in der Liste der Zahlungsarten | auf der Seite nicht angegeben | 27.10.2026 |
| LeoVegas | leovegas.de, LVSports Limited | in der Liste der Zahlungsanbieter | auf der Seite nicht angegeben | 27.10.2026 |
Die GGL-Erlaubnis dieser Anbieter gilt für virtuelle Automatenspiele, also Online-Slots. Tischspiele wie Roulette oder Blackjack erlauben die Bundesländer gesondert. DrückGlück hat dafür einen eigenen Eintrag aus Schleswig-Holstein für drueckglueck.de/casino.
Bei LeoVegas nennt die deutsche Startseite Paysafecard neben Klarna, PayPal, Trustly, Skrill sowie Visa und Mastercard. Ob Auszahlungen auf das Paysafecard-Konto gehen, schreibt LeoVegas dort nicht. Mehr zum Anbieter steht in LeoVegas im Test.
bet365 fehlt in der Tabelle, obwohl bet365.de seit dem 27.05.2025 eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele hat. Unsere bet365-Bewertung führt Paysafecard als reine Einzahlungsmethode. Auf bet365.de selbst konnten wir das am 27. Oktober 2026 nicht nachlesen, weil die Seite unseren Abruf nicht beantwortet hat. Sieh in der Kasse nach, bevor du dich darauf verlässt.
DrückGlück und BacanaPlay gehören beide zu Skill On Net Limited. Von einem deutschen Anschluss aus führen die beiden Buttons auf drueckglueck.de und bacanaplay.de. Meldest du dich darüber an, erhalten wir eine Provision; LeoVegas steht ohne Button in der Tabelle, weil wir dort keine Partnerschaft haben.
18+. Werbung. Glücksspiel kann süchtig machen. Es gelten die Bedingungen des Anbieters.
So funktioniert die Einzahlung mit Paysafecard
Paysafecard-Konto statt Code
Den 16-stelligen Code von der Verkaufsstelle kannst du bei einem Online-Casino mit deutscher Erlaubnis nicht direkt eintippen. Paysafecard begründet das mit lokalen Bestimmungen: Für Zahlungen an Online-Casinos, Poker- und Wettseiten musst du dort registriert sein. Den Code lädst du vorher in dein Paysafecard-Konto, das manche Casinos noch myPaysafecard nennen. Für eine Echtgeld-Einzahlung im Online-Casino mit Paysafecard gehst du dann so vor:
- Paysafecard-Konto anlegen und Guthaben aufladen, zum Beispiel mit einem gekauften Code.
- Im Casino-Konto die Kasse öffnen und Paysafecard als Zahlungsmethode wählen.
- Betrag eingeben und dich mit deinen Paysafecard-Zugangsdaten anmelden.
- Zahlung bestätigen. DrückGlück schreibt Einzahlungen nach eigener Angabe sofort gut.
Eine Zahlung an das Casino holst du nicht mehr zurück. Paysafecard schreibt, dass sich eine erfolgreiche Transaktion an einen Webshop nicht stornieren lässt. Bei einer Fehlbuchung ist das Casino dein Ansprechpartner.
Mindest- und Höchstbeträge
Von den drei Anbietern nennt nur DrückGlück einen festen Betrag: 9,50 Euro Mindesteinzahlung mit Paysafecard, 10 Euro für alle anderen Methoden. BacanaPlay und LeoVegas geben auf ihren deutschen Seiten keine Beträge für Paysafecard an.
Nach oben begrenzen dich zwei Dinge: das gesetzliche Einzahlungslimit, dazu weiter unten mehr, und der Status deines Paysafecard-Kontos. Paysafecard unterscheidet die Stufen Standard und Unlimited. Das Upgrade auf Unlimited läuft in Deutschland über eine Identitätsprüfung mit IDnow oder Authada, und welche Grenzen für dein Konto gelten, zeigt Paysafecard im Menü Limits und Status.
DrückGlück erhebt nach eigener Angabe keine Gebühren für Ein- oder Auszahlungen. Paysafecard dagegen berechnet laut seiner Gebührenseite, abgerufen am 27. Oktober 2026, auf einen gekauften Code nach 30 Tagen ein monatliches Entgelt von 4 Euro, solange du ihn nicht in ein Konto einlöst. Das Konto selbst kostet erst etwas, wenn du es 12 Monate lang nicht benutzt hast: ab dem 13. Monat 2 Euro pro Monat.
Auszahlung: wann Gewinne auf dein Paysafecard-Konto gehen
Eine Auszahlung auf Paysafecard läuft über die E-Mail-Adresse deines Paysafecard-Kontos. Ein Code allein reicht dafür nicht, und auch das Konto hilft nur, wenn das Casino diesen Weg anbietet. Paysafecard weist selbst darauf hin, dass nicht alle Händler Auszahlungen auf das Konto unterstützen.
DrückGlück nennt Paysafecard ausdrücklich als Auszahlungsweg, neben PayPal, Visa, Mastercard, Trustly und Apple Pay. Für BacanaPlay und LeoVegas fanden wir dazu auf den deutschen Seiten keine Angabe, und unsere bet365-Bewertung führt Paysafecard dort nur für Einzahlungen.
Damit die Auszahlung durchgeht, müssen Vorname, Nachname und Geburtsdatum in beiden Konten übereinstimmen, und du gibst die E-Mail-Adresse an, mit der du bei Paysafecard registriert bist. Paysafecard berechnet für Auszahlungen vom Händler nach eigener Aussage nichts. Bevor ein deutsches Casino überhaupt etwas auszahlen darf, muss es deine Angaben geprüft haben. So steht es in § 6a Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags 2021.
Bietet dein Casino keine Auszahlung auf Paysafecard an, brauchst du einen zweiten Weg, der auf deinen Namen läuft, etwa ein Bankkonto oder PayPal. Leg ihn an, bevor du die erste Auszahlung beantragst. DrückGlück weist außerdem darauf hin, dass du für eine Abhebung vom Paysafecard-Konto auf die Bank ein Bankkonto brauchst.
Warum Paysafecard im deutschen Casino nicht mehr anonym ist
Einige Vergleichsseiten werben weiter mit anonymen Paysafecard-Einzahlungen. Für Anbieter mit deutscher Erlaubnis stimmt das nicht. § 6b Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags 2021 lässt Ein- und Auszahlungen nur über ein Zahlungskonto zu, das auf den Namen des Spielers läuft, und schließt anonyme Zahlungsmittel im Internet ausdrücklich aus. Passend dazu verlangt Paysafecard für Zahlungen an Casinos ein registriertes Konto.
Auch beim Casino selbst bleibst du nicht anonym. Nach § 6a Abs. 4 darf dich ein Anbieter vor der Prüfung deiner Angaben höchstens 72 Stunden ab der Registrierung spielen lassen, mit einem Einzahlungslimit von 100 Euro. Auszahlungen gibt es in dieser Zeit keine.
Wer dir anonyme Einzahlungen oder Spielen ganz ohne Verifizierung anbietet, hat keine deutsche Erlaubnis. Wie du das selbst prüfst, zeigen wir auf unserer Seite zu seriösen Online Casinos mit GGL-Lizenz.
Gilt der Willkommensbonus bei Paysafecard-Einzahlungen?
Das entscheidet jedes Casino in seinen Bonusbedingungen, und manche schließen einzelne Zahlungsmethoden aus. Am 27. Oktober 2026 nannte DrückGlück auf seiner Bonusseite keine ausgeschlossene Methode. Das Angebot dort: 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis 100 Euro plus bis zu 50 Freispiele, Mindesteinzahlung 10 Euro.
Die Bonusschwelle von 10 Euro liegt über der Paysafecard-Mindesteinzahlung von 9,50 Euro. Wer nur das Minimum einzahlt, bekommt also keinen Bonus. Außerdem musst du Einzahlung und Bonus 30 Mal umsetzen, Gewinne aus Freispielen 60 Mal, und es zählen nur Spielautomaten. Bei 50 Euro Einzahlung und 50 Euro Bonus sind das 3.000 Euro Einsatz, bevor du den Bonus auszahlen lassen kannst. Den Hausvorteil der Slots hebt der Bonus dabei nicht auf.
Die Bonusbedingungen von BacanaPlay und LeoVegas haben wir für diesen Artikel nicht geprüft. Such dort vor der Einzahlung nach der Zeile mit ausgeschlossenen Zahlungsmethoden.
Limits, die auch mit Paysafecard gelten
Wer Prepaid nutzt, um das Spielbudget vom Girokonto zu trennen, unterliegt trotzdem dem gesetzlichen Limit. Nach § 6c Abs. 1 GlüStV 2021 legst du bei der Registrierung ein monatliches Einzahlungslimit fest, das über alle erlaubten Anbieter zusammen gilt und grundsätzlich 1.000 Euro nicht übersteigen darf. Laut Abs. 9 gilt dieses Limit für alle öffentlichen Glücksspiele im Internet; ausgenommen sind nur Einzahlungen für Lotterien mit höchstens zwei Ziehungen pro Woche. Mit welcher Methode du einzahlst, ändert daran nichts: Zahlst du bei einem Limit von 1.000 Euro 600 Euro per Paysafecard bei einem Anbieter ein, bleiben dir für den Rest des Monats noch 400 Euro bei allen anderen. Wie das Limit funktioniert und wie du es änderst, steht in LUGAS-Limit erklärt.
Zwei weitere Bremsen setzt du selbst. Das Limit beim Casino darfst du niedriger ansetzen als die gesetzliche Obergrenze. Und im Paysafecard-Konto gibt es unter Sicherheit eine Glücksspielsperre: Sie lehnt Zahlungen an Glücksspielanbieter ab, Auszahlungen von dort kommen weiter an. Schaltest du sie wieder aus, wird das erst nach 48 Stunden wirksam. Weitere Hilfen und Beratungsstellen findest du auf unserer Seite zum verantwortungsvollen Spielen.
Alternativen zu Paysafecard bei lizenzierten Anbietern
Wenn dein Casino nicht auf Paysafecard auszahlt oder du die Gebühren für ungenutzte Codes vermeiden willst, lohnt ein Blick auf die übrigen Methoden in derselben Kasse. DrückGlück listet Apple Pay, Klarna, Mastercard, PayPal, Trustly und Visa. Klarna geht dort nur für Einzahlungen, die anderen auch für Auszahlungen. Auf leovegas.de stehen Klarna, PayPal, Trustly, Skrill sowie Visa und Mastercard.
Bei jeder dieser Methoden gilt dieselbe Regel wie bei Paysafecard: Das Zahlungskonto muss auf deinen Namen laufen. Welche davon auch für Auszahlungen gehen, prüfst du vor der ersten Einzahlung auf der Zahlungsseite des Anbieters.